Buell 1125 R – Sound of Thunder

Buell 1125 R für das Ilmberger Carbon Racing Team

In nur wenigen Wochen ermöglichten wir dem Team, mit und um Julius Ilmberger, die Buell 1125 R konkurrenzfähig in der Klasse „Sound of Thunder“ im Jahr 2008 einzusetzen und im ersten Anlauf einen erfolgreichen 3. Platz in der Gesamtwertung zu erzielen. Wer sich mit der Ausgangsbasis der Buell befasst hat, wird erkennen, dass das Basismodell eher ungeeignet für den direkten und konkurrenzfähigen Einsatz in einer leitungsstarken Serie, wie die Sound of Thunder ist. Somit mussten wir einiges an Konstruktions- und Designarbeit leisten.

Hierbei wurde die Buell 1125 R von uns mit folgenden Bauteilen und Umbauten ausgestattet.

Sie erhielt eine Vollverkleidung, welche mit den originalen Verkleidungsteilen wie Maske, Tank- / Airboxabdeckung und der Heckverkleidung ein stimmiges Konzept ergab. Alle Teile sowie die von uns designten Seitenteile und der Bugspoiler wurden für den Renneinsatz von der Firma Ilmberger Carbon aus Kohlefaser hergestellt und können auch dort bezogen werden.

Zudem wurden selbstverständlich gesonderte Verkleidungshalter, unter anderem für die Frontverkleidung hergestellt, um Platz für die nötigen Teile wie Laptimer und den originalen Drehzahlmesser zu erhalten und an Gewicht zu sparen.

Um eine attraktivere Sitzposition für den Renneinsatz zu erzielen und haben wir uns entschieden, lediglich einen Umbau am doch gut gelungenen Originalheck durchzuführen.

Bei der Gabel und dem Federbein wurde auf das Produktportfolio der Firma Öhlins zurückgegriffen.

Um eine optimale Verzögerung zu erreichen, konnten leider die Buell typische, außenliegenden Bremsscheiben nicht übernommen werden. Hier wurde auf Sicom Bremsscheiben und Sättel gesetzt, welche Ihren Platz an PVM Aluminium Schmiederädern fanden. Alle nötigen Distanzen und die radiale Bremssattelbefestigung an der Öhlins Gabel wurden von uns konstruiert und gefertigt.

Air in Take – um möglichen Leistungssteigerungen vorzubeugen, haben wir uns direkt eine größere Airbox und verbesserte Luftführung designt und hergestellt.

Um die Temperaturen in einem angemessenen Niveau zu  halten, mussten größere Kühler, eine geänderte Luftführung und größere Lüfter untergebracht werden. Dies gelang uns trotz der eingeschränkten Positionierung unter den sog. Lufthunzen, welche links und rechts am Rahmen ihren Platz haben.

Um nicht mit dem Übersetzungsunflexiblen Belt-Antrieb vorlieb nehmen zu müssen, haben wir für den Renneinsatz eine Schwinge konstruiert und Produziert. In Verbindung mit einem Hinterrad mit Kettenträger und einem speziell hergestellten Ritzel, kann nun die Übersetzung passend zu den Anforderungen auf der Rennstrecke gewählt werden.

Auch die Abgasanlage wurde angepasst, um dem Reglement zu entsprechen aber auch das maximale an Leistung zu erzielen.

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